Egisto Ott, einst Spitzenbeamter beim Verfassungsschutz, soll jahrelang Staatsgeheimnisse an Russland verkauft haben. Ab Donnerstag steht er vor Gericht.
Besonders schockiert ein weiterer Vorwurf: Nach dem sogenannten Berliner Tiergartenmord 2019, bei dem ein russischer Agent einen tschetschenischen Dissidenten erschoss, soll Ott eine „Fehleranalyse“ für den russischen Geheimdienst verfasst haben.
Er habe Schwachstellen bei der Tatbegehung aufgezeigt und damit laut Anklage eine „Handlungsanleitung für Auftragsmorde“ geliefert. Die Ankläger vermuten finanzielle Gründe sowie Frustrationen mit Vorgesetzten als Motive für Otts mutmaßliche Zusammenarbeit mit Russland.
Ganz normale Auftragsarbeit, bitte gehen sie weiter.
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