Zitat: “Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind gleichwertig zu behandeln.”
Glaubt ihr die lassen sie vor oder nach der Machtergreifung verschwinden?
Zitat: “Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind gleichwertig zu behandeln.”
Glaubt ihr die lassen sie vor oder nach der Machtergreifung verschwinden?
Finde ich nicht. Sahra Bossard, die Frau von Alice Weidel, ist in Sri Lanka geboren und dann in der Schweiz eingebürgert worden. Völlig egal was die Weidel da erzählt: Die hat einen Migrationshintergrund aber es ist halt wie immer bei dem rechten Pack. Meine Migrantin ist besser als deine Migrantin.
Das alles ganz unabhängig davon, dass die Weidel einer Partei vortanzt, die das hier vertritt:
Weidel und Bossard haben ein Kind. Die lebt echt wofür sie sich wählen lässt… Nicht! Für sich selbst schön die Ausnahmen reservieren und wenn es dann schief geht und Deutschland zu ungemütlich wird, dann kann sie sich ja immer noch in die Schweiz absetzten.
Weil sie braun ist. Weidel argumentiert, dass Migrationshintergrund nicht von der Hautfarbe abhängt. Wenn sie als Baby von Schweizern adoptiert wurde, ist sie kulturell voll Schweizerin, und hat daher eben keinen Migrationshintergrund.
Den Punkt kritisiert sie doch gerade und vertritt, dass andere Partnerschaften gleichberechtigt sein müssen.
Wenn sie nicht von Geburt an als Schweizerin gezählt wurde, sondern eingebürgert wurde, dann zählt die Schweizer Regierung sie als Person mit Migrationshintergrund erster Generation . https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/migration-integration/nach-migrationsstatuts.html Die deutsche Regierung hat, soweit ich verstanden habe, ne recht ähnliche definition, hat aber noch ne spezialklausel für Menschen, die im zweiten weltkrieg geflohen sind, und deren Nachkommen. Wenn also eine Person in der Politik über Menschen mit Migrationshintergrund Entscheidungen treffen will, dann hat das unweigerlich Auswirkungen auf jemanden wie die Partnerin von Frau Weidel. Das hat nix damit zu tun, wie sie aufgewachsen ist, welche Kultur sie hat, oder was ihre Hautfarbe halt ist.
Weidel formuliert geschickt:
Sie macht Migrationshintergrund zu einem subjektiven Wert wie Geschlecht.
Schön für sie, dass sie das so empfindet, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie nun mal faktisch einen Migrationshintergrund hat. Wie auch hunderttausende andere Schweizer und Deutsche. Frau Weidel ist Politikerin, die stark in der Migrationspolitik argumentiert. Sie kennt diese Definitionen besser als ich. Und ihr Verhalten beleidigt zu sein, wenn man ihre Partnerin als Person mit Migrationshintergrund bezeichnet, und das zu subjektivieren, wenn sie selber regelmässig gegen Menschen mit vergleichbarem Hintergrund wettert, und ultimativ auf eine Zukunft hin arbeitet, die denen das Leben viel schwerer machen soll, empfinde ich einfach als super ekelhaft.