taz: Zum Höhepunkt der Hitzewelle im Juni mussten> Feuerwehr und Rettungsdienst in Berlin täglich zu über 2.000 Einsätzen ausrücken, normalerweise sind es 1.500 im Schnitt. Wie ist die Lage jetzt?
Kasch: Die Situation hat sich danach leider nicht beruhigt: Wir mussten immer wieder zu 100 bis 300 Alarmen täglich mehr ausrücken als normalerweise.
Eine Folge von zuviel Hitze und insbesondere Hitzeschlag ist anscheinend auch, dass lebenswichtige regulierende Körperfunktionen z.B. im Stammhirn geschädigt werden. Das bedeutet, Hitze kann nicht nur Kreislaufprobleme verschärfen - sie kann diese auch verursachen und erst Tage später den Tod verursachen.



“FrÜHer gAb eS auCh hEIße SoMmEr!” Wir könnten ja mal anfangen und städtebauliche Maßnahmen unternehmen, um der Hitze irgendetwas entgegenzusetzen, wenn wir es schon nicht schaffen, konkret und effektiv gegen den Klimawandel vorzugehen.
Was? Große Asphalt und betonflächen ohne Schatten sind doch voll toll im Sommer! /s