• BigShammy80@feddit.org
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    1 month ago

    Schön, dass die Krankenkassen hier einfach streichen dürfen.

    Ich streiche jetzt auch meinen Beitrag. 🤷🏻‍♂️

    Ich brauchte kürzlich ein HERZ MRT. Wurde nicht von der Kasse bezahlt. Ich habe dann einen Herz Katheter bekommen, mit OP-Saal und 2 Tagen Aufenthalt im KH… kann mir keiner erzählen, dass das MRT teurer gewesen wäre als das…

    Den Sinn dahinter suche ich heute noch!!

  • Bademantel@lemmy.world
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    1 month ago

    Ich habe Existenzängste. Wenn ich mir das jetzt ausrechne, das sind ja 1.500 Euro im Monat, wie soll ich denn die verdienen?

    Alter, was verraucht der denn für Mengen?

    • django@discuss.tchncs.de
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      1 month ago
      1. Er verdampft es, das ist etwas anderes als rauchen.
      2. Er ist Patient mit chronischen Schmerzen, das ist etwas anderes als Freizeitkonsum. Da er das jeden Tag nimmt, wird er eine entsprechende Toleranz haben. Er ist also auf sein Medikament eingestellt.

      Ja, Menschen mit chronischen Schmerzen brauchen mehr Cannabis als jemand, der das in der Freizeit gelegentlich Abends konsumiert.

      • Bademantel@lemmy.world
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        1 month ago

        Das Gerät, welches er am Ende des Videos in die Kamera hält, sah für mich wie eine Bong aus aber kann auch gut ein Verdampfer sein.

        Das macht es für mich noch erstaunlicher, da das potenziell effektiver ist. 4-5 g täglich, jeden Tag, ist für mich eine unfassbare Menge. Wie bei jeder psychoaktiven Substanz, müssen bei so einer Menge starke Nebenwirkungen auftreten, hätte ich gedacht. Ich habe absolut keine Ahnung, ob es zu solch einem Konsum Studien gibt.

        Im Endeffekt bin ich einfach erstaunt, wie viel Toleranz ein Körper gegenüber THC aufbauen kann. Dem Kollegen wünsche ich natürlich nur das Beste und hoffe, dass er eine Lösung finden wird.

        • django@discuss.tchncs.de
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          1 month ago

          Das Gerät, welches er am Ende des Videos in die Kamera hält, sah für mich wie eine Bong aus aber kann auch gut ein Verdampfer sein.

          Ich hatte das Video nicht gesehen, nur den Artikel gelesen. Den Eindruck kann ich jetzt nachvollziehen, für mich sieht es aus wie einer der handgefertigten Keramikvaporizer von Donald Denzler: https://art-of-vapor.jimdoweb.com/bilder-und-impressionen/

          Das macht es für mich noch erstaunlicher, da das potenziell effektiver ist. 4-5 g täglich, jeden Tag, ist für mich eine unfassbare Menge. Wie bei jeder psychoaktiven Substanz, müssen bei so einer Menge starke Nebenwirkungen auftreten, hätte ich gedacht. Ich habe absolut keine Ahnung, ob es zu solch einem Konsum Studien gibt.

          Es ist bei solchen Medikamenten üblich, dass die Dosis unter ärztlicher Betreuung schrittweise gesteigert wird, bis die passende Dosierung für das jeweilige Patienty gefunden wurde. Da wird sicherlich niemand direkt mit 5g täglich nach Hause geschickt. Das ist bei ADHS-Medikamenten oder Antidepressiva auch nicht anders: es wird mit einer geringen Dosis begonnen, die dann über einen längeren Zeitraum erhöht wird.

        • Novi Sad@feddit.orgOP
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          1 month ago

          Das Medizinalcannabis wird sicher eine speziell für den Anwendungszweck gezüchtete Sorte sein. Möglich, dass bei ihm die Blüten fast kein THC und dafür fast nur CBD enthalten, oder dass zumindest letzteres einen erheblichen Anteil hat (und CBD mildert ja die bewusstseinsverändernde Aktivität von THC). Jedenfalls gibt es potenziell massive Unterschiede zu modernem Straßenshit, wo IIRC ja der THC-Gehalt astronomisch hochgezüchtet ist.

    • Lucy :3@feddit.org
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      1 month ago

      Gutes Ott bekomme ich bei der vom Onlinearzt verpartnerten Apotheke schon ab 6€/g. Wenn man eine günstigere nimmt, kann das auch 4.5-5€/g sein.

      Nehmen wir mal das teurere an. 1500 / 6 = 250g. Ein halbes Pfund Zeug, das kann doch logistisch auch gar nicht legal sein. Dann hat man doch mehr als 50g zu Hause.

    • Dayroom7485@lemmy.world
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      1 month ago

      150g im Monat, 5g am Tag, wer kennt es nicht? Dass er überhaupt ein Interview geben konnte ist beeindruckend.

  • DGen@piefed.zip
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    1 month ago

    Schade das unerwähnt bleibt, das es auch viele mit psychischen leiden trifft. Das kann verheerende folgen nach sich ziehen.

    Allein der Punkt das Präparate teurer sind als Blüten sagt schon sehr aus, das es hier nicht wirklich um Einsparungen geht, sondern politische Motivation. Übel…

    • Kazel@feddit.org
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      1 month ago

      gib doch geld aus für medizin die du brauchst dir aber nicht leisten kannst und deswegen vorher von der krankenkasse erstattet bekommen hattest. clever.

      mein privatrezept hol ich mir trotzdem stink normal weiter :)

    • django@discuss.tchncs.de
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      1 month ago

      Ich zitiere mal aus dem Artikel:

      Cannabis für die eigene Behandlung selbst anzubauen, ist für Betroffene meist keine Alternative. Dafür brauchen sie viel zu große Mengen, außerdem ist die Qualität und Menge der Wirkstoffe bei selbstgezogenen Blüten sehr unterschiedlich.

      Die gesetzlichen Grenzen für den Eigenanbau geben die Selbstversorgung als Patient mit hohem Bedarf einfach nicht her. Wenn du mehr als 50 Gramm im Monat brauchst, kannst du das nicht rechtssicher produzieren. Vielleicht ginge es, wenn du große Mengen anbaust und dann 50 Gramm Eishash oder Rosin herstellst, aber der möchte kein neues Hobby, sondern dass seine Schmerzen behandelt werden.