Das Board ist nicht wasserdicht und muss für Regenfahrten in einen Zip-Beutel verpackt werden. Da ein barometrischer Höhenmesser fehlt, wird die Steigung lediglich aus den DEM-Daten geschätzt. Der GPS-Empfänger arbeitet als Single-Band-Modul unter Baumkronen deutlich ungenauer als Multi-Band-Empfänger aktueller Garmin-Geräte, und ohne Magnetometer lässt sich die Karte im Stand nicht nach Norden ausrichten. Auch die Bedienung per Touchscreen sei bei Regen oder mit Winterhandschuhen problematisch, räumt die Projektdokumentation ein. Die gemessene Akkulaufzeit liegt bei rund 8 Stunden.
Ich find dieses e-ink Kram super, aber vielleicht ist das hier nicht der beste Anwendungsfall. Was spricht denn gegen LCD? Meinen Gameboy konnte ich auch in der Prallen Sonne noch benutzen.
Keines der da erwähnten Probleme hängt mit dem E-Ink Display zusammen.
Hast recht, ich krieg auch beim besten Willen nicht mehr rekonstruiert welche Gedankenwindung zu diesem Kommentar geführt hat. ¯\_(ツ)_/¯
Edit: mir ist’s wieder eingefallen. E-Ink Displays sind super für statische Darstellung, aber nicht für so dynamische wie auf einem Navi. Ständige Bildwechsel negieren den Vorteil, dass ein Standbild bei E-Ink quasi keine Energie benötigt.
Das ist auf jeden Fall so.
E-Paper hat den absoluten Vorteil des geringen Stromverbrauchs. Nach dem Umschalten braucht es absolut gar keinen Strom mehr und kann die anzeige für SEHR lange halten (mein alter E-Boook-Reader hatte nach etlichen Jahren in der Schublade noch seine Startseite).
Bei einem Gerät das regelmäßig etwas anderes anzeigt, wie eben sich bewegende Karten, entfällt der Vorteil, da eben fast permanent geupdatet werden muss. Darin sind selbst moderne Displays nicht so gut und neigen ohne „Reset“ zwischendrin nach einigen Aktualisierungen zu „Schattenanzeigen“ die ein bisschen wie „Schmutz“ aussehen.
Der originale Gameboy hat(te) ein retroflektives Display, was ihn bis zu einem gewissen Grad bei Sonneneinstrahlung besser lesbar gemacht hat. Genau die gleiche Technik kommt auch bei diversen Outdoor-Navis und Fahrradcomputern zum Einsatz.
LCD oder TFT würde ichm genannten Anwendungsfall trotz höherem Akkuverbrauch immer bevorzugen, weil es unendlich mal besser/schneller updatet und standardmäßig farbig ist, was je nach Kartentyp relevant sein kann.
Transflektives LCD gibt’s noch, dürfte deutlich stromsparender sein als ein normales LCD und bei den Lichtverhältnissen draußen ähnlich gut funktionieren als E-Ink.
Oh ja! Hintergrundbeleuchtung bei Bedarf, ansonsten reicht Tageslicht zum Navigieren nach Karte aus. Hat mein eTrex 20 auch, und der ist gefühlt 100 Jahre alt – die Technik ist also da.





