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VCÖ - Mobilität mit Zukunft (@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft@wien.rocks)
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Die Forderung nach E-Bike-Helmpflicht wurde immer wieder damit argumentiert, dass im Vorjahr bereits 9.800 Personen nach E-Bike-Unfall im Spital behandelt wurden und diese Zahl um 10% gestiegen ist. Wir haben uns die Daten angesehen - mit überraschendem Ergebnis. Datengrundlage zu den Spitalsbehandlungen sind die "IDB-Unfalldaten" des KFV. Die Detaildaten sind leider nicht öffentlich zugänglich. Veröffentlicht sind lediglich kurze Jahresberichte. In diesen werden die Verletzungsbereiche nach E-Bike-Unfällen gemeinsam mit Fahrradunfällen dargestellt. Von den 37.400 Spitalsbehandlungen nach Rad- und E-Bike-Unfällen im Jahr 2024 betrafen 93% Hände, Arme, Schultern, Füße, Beine, Rumpf - Verletzungen, die mit Radhelm nicht zu verhindern sind. #Thread 1/4



@D_a_X
Offensichtlich gab es gar keine Toten und jeder hat sich nur ein einzelnes Körperteil verletzt.
Aus was für einer Information schließt du das?
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Der Text spricht eigentlich von Behandlungen und nicht von Patienten, also kann ein Patient auch mehrere Verletzungen / Behandlungen haben.
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Den Untertitel
verstehe ich so, dass jeder Verletzte nur einfach gezählt wurde und nicht ein Patient mit gebrochenem Kiefer und gebrochenem Arm je einen Eintrag bei “Kopfverletzungen” und “Verletzungen des restlichen Körpers” bekommt oder jemand mit gebrochenem Kiefer und gebrochener Nase zwei Einträge bei “Kopfverletzungen”.
Eventuell fehlt hier ein “nur” vor dem gelben Eintrag zur besseren Verdeutlichung.
Die Schlussfolgerung, dass jeder Patient nur eine Verletzung haben kann, ist demnach schief.