Der Präsident des Verkehrsgerichtstages findet, wer ohne Helm Fahrrad fährt, dürfe nicht damit rechnen, dass er das volle Schmerzensgeld erhält. Dazu verwies er auf ein Urteil in Österreich.
Wenn das nicht der erste Schritt auf dem Weg zur Helmpflicht ist…
@einkorn Ich erkläre dir gern zum x-ten Mal, dass Fahrradfahren an sich nicht gefährlich ist. Selbst ein Fahrradhelmhersteller räumt ein, dass Helme, wo sie helfen würden, grundsätzlich nichts nützen, und dort, wo sie was nützen würden, nicht helfen.
Die Notaufnahmen sehen aber nicht die ereignislosen Fahrradfahrten, sondern nur die, die schiefgehen, und unterliegen damit einem umgekehrten “survivorship bias”.
Ich erkläre dir gern zum x-ten Mal, dass Fahrradfahren an sich nicht gefährlich ist.
Stimmt, bis zu dem Zeitpunkt an dem es einen Unfall gibt. Egal ob unverschuldet oder nicht.
Fahrradhelmhersteller räumt ein, dass Helme, wo sie helfen würden, grundsätzlich nichts nützen, und dort, wo sie was nützen würden, nicht helfen.
Die Aussage ist mir ein bisschen zu heftig ohne Quellenangabe. Vor allem unter einem Artikel in dem ein Gericht zu dem Schluss gekommen ist, das es für Verletzungen, die durch das Tragen eines Helmes vermieden werden können, keinen Schadensanspruch gibt. Das hätte die Verteidigung des Klägers doch sicherlich ins Feld geführt.
Die Notaufnahmen sehen aber nicht die ereignislosen Fahrradfahrten, sondern nur die, die schiefgehen, und unterliegen damit einem umgekehrten “survivorship bias”.
Den Punkt musst du bitte nochmal erläutern. Ich verstehe ihn in diesem Kontext gerade nicht. Und ja, ich kenne das Beispiel der Flugzeuge, die an den falschen Stellen gepanzert wurden.
Muss ich verstehen, warum du meinst, dass dieser Artikel meinen Standpunkt widerlegt? Der unterstreicht doch genau, was ich sage:
“The materials that are used in most of today’s [recreational] helmets are engineered to absorb the high impact energies that can produce skull fractures and severe brain injuries,” says a CPSC statement. […]
Life savers
While bicycle helmets may offer little protection against impacts from motor vehicles, and cannot offer guaranteed protection against concussions, they can be life-savers when worn in the crash scenarios for which they were designed, such as slamming head-first into a tree branch or falling to the curb during a slow speed tumble.
Not all head strikes are direct impacts, many happen at an angle, and many modern helmets now offer protection against such rotational forces, which could be the cause of at least some concussions.
Der einfachste und schnellste Weg, um Schädelverletzungen zu verhindern ist einen Helm aufzusetzen. Das kann jede Person sofort tun, wenn sie aufs Fahrrad steigt. Wer noch nie ohne fremdes Zutun vom Fahrrad gefallen ist, werfe den ersten Stein.
Dass der Helm nicht hilft, wenn ich von einem Auto überfahren werde, ist doch vollkommen klar und das habe ich auch nie behauptet, im Gegensatz zu dem, was mir hier alle zu unterstellen scheinen. Den Helm zu tragen, ist Teil des Konzepts “Sicher Radfahren”. Genauso wie der Gurt im Auto Teil des Konzept “sicheres Autofahren” ist, obwohl er dich nicht in jeder Situation retten kann.
Oh, zum Xten mal das Argument “Es ist nicht perfekt, also lassen wir es gleich sein” in dieser Diskussion. Gibts auch noch andere?
@einkorn Ich erkläre dir gern zum x-ten Mal, dass Fahrradfahren an sich nicht gefährlich ist. Selbst ein Fahrradhelmhersteller räumt ein, dass Helme, wo sie helfen würden, grundsätzlich nichts nützen, und dort, wo sie was nützen würden, nicht helfen.
Die Notaufnahmen sehen aber nicht die ereignislosen Fahrradfahrten, sondern nur die, die schiefgehen, und unterliegen damit einem umgekehrten “survivorship bias”.
Stimmt, bis zu dem Zeitpunkt an dem es einen Unfall gibt. Egal ob unverschuldet oder nicht.
Die Aussage ist mir ein bisschen zu heftig ohne Quellenangabe. Vor allem unter einem Artikel in dem ein Gericht zu dem Schluss gekommen ist, das es für Verletzungen, die durch das Tragen eines Helmes vermieden werden können, keinen Schadensanspruch gibt. Das hätte die Verteidigung des Klägers doch sicherlich ins Feld geführt.
Den Punkt musst du bitte nochmal erläutern. Ich verstehe ihn in diesem Kontext gerade nicht. Und ja, ich kenne das Beispiel der Flugzeuge, die an den falschen Stellen gepanzert wurden.
@einkorn Ganz schnell die Quelle: https://www.forbes.com/sites/carltonreid/2020/07/10/bicycle-helmets-not-designed-for-impacts-from-cars-stresses-leading-maker-giro/
Auf den Rest gehe ich später ein.
Muss ich verstehen, warum du meinst, dass dieser Artikel meinen Standpunkt widerlegt? Der unterstreicht doch genau, was ich sage:
Der einfachste und schnellste Weg, um Schädelverletzungen zu verhindern ist einen Helm aufzusetzen. Das kann jede Person sofort tun, wenn sie aufs Fahrrad steigt. Wer noch nie ohne fremdes Zutun vom Fahrrad gefallen ist, werfe den ersten Stein.
Dass der Helm nicht hilft, wenn ich von einem Auto überfahren werde, ist doch vollkommen klar und das habe ich auch nie behauptet, im Gegensatz zu dem, was mir hier alle zu unterstellen scheinen. Den Helm zu tragen, ist Teil des Konzepts “Sicher Radfahren”. Genauso wie der Gurt im Auto Teil des Konzept “sicheres Autofahren” ist, obwohl er dich nicht in jeder Situation retten kann.